In hygienisch sensiblen Bereichen von medizinischen oder sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen wie Großküchen, Kindertagesstätten etc. sollten Böden und Oberflächen glatt, fugendicht, abwischbar und desinfizierbar sein.
Bei Neubauprojekten ist es daher sinnvoll, den Rat eines Experten zur Auswahl desinfizierbarer Materialien hinzuzuziehen. Aber auch bei der Auswahl geeigneter Desinfektionsmittel ist eine Beratung hilfreich. Denn die sprichwörtliche "eierlegende Wollmilchsau" für alle Materialien und Einsatzbereiche gibt es leider nicht. Dem Anwender steht eine Vielzahl von Desinfektionsmitteln mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen zur Verfügung. Um Flächen und Ausstattung langfristig zu schonen, empfiehlt es sich, die Eigenschaften der Wirkstoffe zu kennen. |
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Verschiedene Desinfektionswirkstoffe und ihr Materialverhalten:
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Alkohole (Ethanol, 1-Propanol, 2-Propanol) werden in Schnelldesinfektionsmitteln eingesetzt. Die meisten Werkstoffe sind gegenüber Alkoholen beständig - außer Acryl- bzw. Plexiglas. Bei häufiger Benutzung von Präparaten mit sehr hohem Alkoholgehalt kann Acrylglas trübe oder rissig werden. |
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Quartäre Ammonium-Verbindungen (z. B. Benzalkoniumchlorid): Die sog. Quats oder QAV´s sind auf allen abwaschbaren Materialien sehr gut verträglich. QAV-haltige Präparate dürfen jedoch nicht mit Reinigungsmitteln vermischt werden. Dabei entstehen Flecken oder Schmierfilme auf der Fläche (Seifenfehler). Werden Flächen an verschiedenen Tagen im Wechsel desinfiziert und gereinigt, so empfiehlt es sich, zur Reinigung ein Spezialmittel (z. B. oro® Krankenhausreiniger) einzusetzen. |
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Aldehyde (Formaldehyd, Glutardialdehyd, Glyoxal, etc.) haben eine recht gute Materialverträglichkeit. Bei längerer Anwendung kann es auf Kunststoffen jedoch zu gelben Verfärbungen kommen. |
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Desinfektionsmittel mit Aktiv-Sauerstoff (z. B. Peroxid) weisen gegenüber Metallen eine mäßige, gegenüber Kunststoffen eine recht gute Materialverträglichkeit auf. Solche Präparate gibt es in der Regel in Pulverform. Wird das Pulver jedoch nicht vollständig in Wasser aufgelöst, so kann es stellenweise zu konzentrierten Anhäufungen auf der Fläche kommen. Die Folgen sind ausgebleichte Stellen bzw. Flecken. |
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Aktiv-Chlor in Desinfektionsmitteln korrodiert Metalle, kann Kunststoffe angreifen bzw. nicht farbstabile Kunststoffe bleichen. Generell dürfen chlorbasierte Mittel niemals mit Säuren in Berührung kommen. Dabei entsteht giftiges Chlorgas. |
| Beachten Sie stets die Herstellerhinweise. Im Zweifelsfall neue Produkte an unauffälliger Stelle testen. |
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Das oro® Hygienesystem
bietet:
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Informationen und Bestellung
auch unter
Tel. (0 71 54)13 08-46
od. -39,
Fax (0 71 54)13 08-40 od. -42 |
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orochemie-Messeteilnahmen Anfang 2010
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Medizin, Stuttgart, 29.-31.01.2010, Stand-Nr. 4F36
in Halle 4:
Hier präsentieren wir Ihnen Hygiene-Knowhow und Produkte für Arztpraxen und medizinische Einrichtungen |
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Pflege & Reha, Stuttgart, 23.-25.02.2010, Stand-Nr. 4A82 in Halle 4:
Wir laden Sie herzlich ein zum orochemie-Stand und zu unserem Vortrag Hände- und Hautschutztipps für Pflegepersonal (Ausstellerforum, 25.02.2010, 11:00 Uhr) |
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orochemie wünscht Ihnen frohe Festtage!
Vom 24.12.2009 bis zum 03.01.2010 ist unser Unternehmen geschlossen. Bestellungen, die bis zum 21.12.2009 bei uns eingehen, werden vor Weihnachten abgewickelt. |
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Ausgabe als PDF zum Herunterladen bzw. Ausdrucken |
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